Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Österreich sichtbar machen
Auf dem Weg zur Umsetzung des UNESCO-Programms „Aktionsrahmen Bildung 2030“ suchen wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft nach nachhaltigen Bildungsprojekten, die Kooperationen schaffen, Akteur:innen mobilisieren und Transformationen anstoßen.
Unter nachhaltigen Bildungsprojekten verstehen wir Initiativen, die sich mit ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen. Diese Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden und werden auch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zum Ausdruck gebracht.
Ohne Bildung für nachhaltige Entwicklung keine nachhaltige Welt. Ziel ist es daher, Projekte und Initiativen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung vor den Vorhang zu holen und auszuzeichnen.
Die Einreichung für 2026 ist geöffnet. Einreichungen zur BNE-Auszeichnung sind von 1. Februar bis 1. Mai 2026 möglich.
Auszeichnungen in drei Kategorien
Die Auszeichnung wird dabei in den folgenden drei Kategorien verliehen.
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| Kooperieren | Mobilisieren | Transformieren |
Zeitplan zur BNE-Auszeichnung 2026

Einreichkriterien & häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wer kann Projekte einreichen?
Alle, die im Bildungsbereich tätig sind, z. B. Kindergärten, Schulen, Hochschulen, außerschulische Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Vereine, Unternehmen, Einzelpersonen etc. Berücksichtigt werden Bildungsprojekte, die in Österreich umgesetzt werden und aus Österreich stammen.
Bis wann kann eingereicht werden?
Die Einreichung startet am 1. Februar 2026 und erfolgt ausschließlich über das Online-Formular. Das ausgefüllte Formular muss bis spätestens 1. Mai 2026 abgeschickt werden.
Das Forum Umweltbildung behält sich das Recht vor, Projekte, die nicht den Einreichkriterien entsprechen, abzulehnen.
Woher weiß ich, in welcher Kategorie ich das Projekt einreichen soll?
In der Kategorie Kooperieren werden jene Projekte eingereicht, in denen unterschiedliche Partner:innen auf besondere Weise kooperieren, um gemeinsam größere Wirkungen zu erzielen.
In der Kategorie Mobilisieren werden jene Projekte eingereicht, in denen besonders viele Menschen und Organisationen mobilisiert werden, sich für die 17 Nachhaltigkeitsziele einzusetzen.
In der Kategorie Transformieren werden jene Projekte eingereicht, die besonders umfassende Veränderungen hin zu einer lebenswerten Zukunft anstoßen bzw. umsetzen.
Muss das Projekt abgeschlossen sein?
Nein. Es werden Projekte berücksichtigt, die im Jahr 2026 (spätestens mit 1. August 2026) starten, bereits laufen, (kürzlich) abgeschlossen wurden oder ein offenes Ende haben.
Bei Projekten, die ein offenes Ende haben, bitte im Formular ein fiktives Datum in der Zukunft angeben.
Wie werden die Projekte beurteilt?
Zuerst werden bei jedem Projekt die formalen Einreichkriterien (z.B. stammt das Projekt aus Österreich, passt das Projekt in die eingereichte Kategorie, wird das Projekt zum ersten Mal eingereicht etc.) überprüft. Anschließend werden die Projekte nach inhaltlichen Aspekten (Nachhaltigkeit, Innovationscharakter, Wirkungskreis, Alleinstellungsmerkmale, Partizipationscharakter, Vorbildwirkung etc.) beurteilt.
Im Fokus stehen dabei unter anderen diese Fragen:
- Macht das Projekt Mut und vermittelt es ein positives Zukunftsbild?
- Trägt das Projekt zur Lösung eines Nachhaltigskeitsproblems bei?
- Greift das Projekt globale Zusammenhänge auf?
- Hat das Projekt das Potential zeitlich und räumlich über das Projekteende hinaus weiter zu wirken?
- Beeindruckt das Projekt durch ein Alleinstellungsmerkmal?
- Regt das Projekt die Reflexionsfähigkeit, die Kreativität und den Erfahrungsaustausch der Involvierten an?
- Fördert das Projekt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven?
Jene 27 Projekte (9 pro Kategorie), die es in die nächste Runde schaffen, werden durch eine Jury bewertet. Diese wählt die 9 Finalist:innen-Projekte (3 pro Kategorie) aus.
Das Online-Voting zum Videoclip fließt zu 40 % in die Gesamtbeurteilung ein.
Die Jurybewertung zur Live-Performance am Veranstaltungsabend fließt zu 60 % in die Gesamtbeurteilung ein.
Können bereits einmal eingereichte Projekte erneut eingereicht werden?
Projekte, die bereits in den Vorjahren (2016, 2017, 2018, 2019) bei der Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ eingereicht wurden, können nicht erneut berücksichtigt werden.
Projekte, die bereits bei der BNE-Auszeichnung 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 eingereicht haben, können ebenfalls nicht berücksichtigt werden.Bekomme ich nach Klicken des Einreichbuttons eine Bestätigungsmail?
Ja. Bitte auch den Spam-Ordner überprüfen. Das Bestätigungsmail umfasst auch eine Kopie der Einreichung als PDF.
Wann werden die Projekt-Einreicher:innen verständigt?
Bis spätestens Mitte Juni bekommt jede:r Einreicher:in die Information, ob das Projekt im Finale steht oder nicht.
Wie geht es nach Ende der Einreichfrist weiter?
Nach Ablauf der Einreichfrist am 1. Mai werden alle eingereichten Projekte von Mitarbeiterinnen des Forum Umweltbildung nach formalen und inhaltlichen Kriterien geprüft. Pro Kategorie gelangen 9 Projekte in die nächste Runde. Diese 27 Projekte werden im Anschluss der Jury vorgelegt. Diese wählt aus den 27 Projekten die 9 Finalist:innen-Projekte (3 pro Kategorie) aus. Die Finalist:innen-Projekte werden Mitte Juni über ihren Einzug ins Finale informiert. Zu diesem Zeitpunkt erhalten auch alle anderen Einreichenden ein Update zu ihrer Einreichung.
Wie geht es für die 9 Finalist:innen-Projekte weiter?
Mitte Juni erhalten die Finalist:innen Informationen zum weiteren Ablauf der BNE-Auszeichnung:
- Juni 2026: Erstellung eines Videoclips
Die Finalist:innen erhalten die Aufgabe einen kurzen Videoclip zu gestalten. Darin kann das Projekt, angelehnt an einen „Elevator Pitch“ öffentlichkeitswirksam vorgestellt werden. Damit soll die Internet-Community davon überzeugt werden, für das jeweilige Projekt zu voten. Die Videoclips der 9 Finalist:innen werden im Herbst auf den Social Media Kanälen (Instagram, Facebook) des Forum Umweltbildung veröffentlicht und einem Online-Voting unterzogen. - Oktober 2026: Online-Voting
Die Videoclips aller 9 Finalist:innen-Projekte werden auf den Social Media Kanälen des Forum Umweltbildung veröffentlicht. Die Internet-Community kann ihre Lieblingsprojekte in Form von Likes für die Videoclips unterstützen. Dieses Online-Voting fließt zu 40 % in die Gesamtbeurteilung ein. - Anmeldung zur Auszeichnungsveranstaltung
Die Anmeldung öffnet rechtzeitig für die Mitglieder der Finalist:innen-Teams und die Öffentlichkeit. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist verbindlich. Der Einlass ist ausschließlich für angemeldete Personen gestattet. - 6. November 2026: Live-Performance auf der Auszeichnungsveranstaltung
Die Auszeichnungsveranstaltung findet am 6. November in Wien von 17:00 bis 22:00 Uhr statt. Bei dieser Veranstaltung präsentieren die Projektverantwortlichen der 9 Finalist:innen-Projekte live ihr Projekt in einer 5- bis 7-minütigen Performance auf kreative Art und Weise (z.B. Elevator-Pitch, Sketch, Song, Science-Slam, inspirierender Impuls, Präsentation). Die Jury bewertet vor Ort die Performance der 9 Finalist:innen-Projekte. Schlussendlich ergeben sich die Platzierungen der Projekte aus der Jurybewertung (60 %) und dem vorangegangenen Online-Voting (40 %). Die Gold- und und Silber-Platzierungen werden direkt am Veranstaltungsabend ermittelt und ausgezeichnet.
- Juni 2026: Erstellung eines Videoclips
Was sollen die Finalist:innen bei der Erstellung des Videoclips beachten?
Wir bitten die Projektteams der Finalist:innen einen Videoclip im Hochformat (max. 60 Sekunden) zu produzieren. Der Videoclip soll, angelehnt an einen „Elevator Pitch“, die Internet-Community davon überzeugen, für das Projekt zu voten. Inhaltlich darf der Videoclip nach den eigenen kreativen Vorstellungen gestaltet werden. Folgende technische Daten müssen berücksichtigt werden:
- Aufnahme mit Smartphone oder anderer Kamera
- Seitenverhältnis 9:16 bzw. 1080px * 1920 px
- max. 4 GB Größe
- MP4, MOV oder MPEG-Format
Wichtig: Es muss sichergestellt werden, dass die im Video abgebildeten Personen mit einer Veröffentlichung des Videos einverstanden sind (vor allem bei Minderjährigen ist die Einverständnis der Erziehungsberechtigten relevant). Sollte Fremdmaterial (Video, Foto, Audio, Musik) vorkommen, ist dieses mit einem Copyright zu versehen.
Wie viele Projekte werden ausgezeichnet und was gibt es zu gewinnen?
Pro Kategorie (Kooperieren, Mobilisieren, Transformieren) wird ein Projekt mit Gold ausgezeichnet; zwei weitere Projekte erhalten Silber.
Alle prämierten Projekte erhalten prall gefüllte Goodie-Bags, eine Urkunde sowie ein Auszeichnungslogo (Gold/Silber) zur Verwendung in der Öffentlichkeitsarbeit.
- Projekte, die mit Gold ausgezeichnet werden, erhalten ein Preisgeld von € 1.000.
- Projekte, die mit Silber ausgezeichnet werden, erhalten ein Preisgeld von € 500.
Insgesamt werden also drei Bildungsprojekte mit Gold- und sechs Bildungsprojekte mit Silber-Platzierungen prämiert.
Wie läuft das Online-Voting ab?
Die Videoclips der neun Finalist:innen-Projekte werden auf den Social-Media Kanälen (Instagram, Facebook) des Forum Umweltbildung veröffentlicht, beworben und mit deren Social-Media-Handles verlinkt. Dabei können in Form von Likes (Herz, Daumen hoch etc.) Votingstimmen abgegeben werden. Zur besseren Verfolgbarkeit werden nur jene Likes berücksichtigt, die direkt bei den Social-Media-Postings des Forum Umweltbildung auf Facebook und Instagram abgegeben werden. Es wird keine Shared Posts geben. Aufgrund der Nutzungs- und Datenschutzrichtlinien von Meta (Instagram/Facebook) sowie der technischen Funktionsweise dieser Plattformen, muss man zum Aufrufen des Online-Votings auf Facebook bzw. Instagram eingeloggt sein!
Nach Ablauf des Online-Votings, werden die Likes von Instagram und Facebook zusammengerechnet und für die Bewertung herangezogen. Die Ergebnisse des Online-Votings fließen zu 40 % in die Gesamtbeurteilung ein.
Was erwartet die Gewinner:innen noch?
Alle Projekte, die ins Finale einziehen, werden auf der Website des Forum Umweltbildung vorgestellt. In einer Presseaussendung im Anschluss an die Veranstaltung werden alle Projekte mit den finalen Platzierungen veröffentlicht. Zudem wird ein:e Vertreter:in pro Gewinner:innen-Projekt (Gold) für unseren Podcast „Bildungswellen“ interviewt.
Welche Expert:innen sind Teil der Jury?
- Eva Dvorak – Leiterin der Abteilung V/9, BMLUK
- Monika Froehler – CEO Ban Ki-moon Centre for Global Citizens (angefragt)
- Hanna Malhonen – Referentin für Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung und Stv. Leiterin der Abteilung I/10, BMB
- Claudia Michl – Leitung Geschäftsstelle Climate Change Centre Austria (CCCA) (angefragt)
- Jakob Mohl – UNESCO ESD Jugenddelegierte Österreich
- Roswitha Reisinger – Eigentümerin Lebensart Verlag und Herausgeberin BUSINESSART









